Hollywoodstar Jared Leto hat mit „Drogen experimentiert“ — Schlagerblume

Jared Leto zählt zu den größten Stars in Hollywood. Nun spielt er einen Superheldenvampir. Im Interview mit t-online sieht der Schauspieler ungewöhnliche Parallelen zu seinen Experimenten mit Drogen als er jünger war.

Spiderman, Iron Man oder Hulk – viele Helden aus dem Universion von Marvel sind bekannt. Einige Figuren aus dem Comicuniversum sind dafür recht unbekannt. Wie Morbius. Der kriegt jetzt einen gleichnamigen Film spendiert. Jared Leto spielt Dr. Michael Morbius, der an einer unheilbaren Krankheit leidet an der er bald sterben wird. Durch eine unkonventionelle Kreuzung mit dem Blut einer Fledermaus wird er zum blutrünstigen Vampir. t-online traf Oscarpreisträger Jared Leto in Berlin und fragte, ob es ihm schon einmal wie Morbius ging, dass er etwas wollte, es bekam und dann merkte, dass er damit doch nicht zufrieden ist.

„Ich habe einiges ausprobiert“
Man würde jetzt erwarten, dass der Schauspieler und Sänger von 30 Seconds to Mars jetzt über den Ruhm oder die Karriere philosophieren würde. Aber es kommt anders! „Ich hatte so einen Moment mal als ich jünger war und ein wenig mit Drogen experimentiert habe“, grinst der 50-Jähriger. „Ich habe einiges ausprobiert und manchmal habe ich da mehr bekommen, als ich erwartet habe, wenn Sie verstehen…“ Bei der Story des Blockbusters vergeht einem das Lachen dann doch. Es geht um Tod, Freundschaft, Liebe, Betrug und Vampire. Ein klassischer Stoff, der modern mit Superhelden interpretiert wird. Besonders Letos Schauspiel als fragiler Dr. Michael Morbius, der aufgrund seiner unheilbaren Krankheit auf Krücken angewiesen ist, nimmt den Zuschauer mit. 

„Ich lief jeden Tag auf Krücken“
„Um authentisch auf Krücken zu gehen, habe ich mit Leuten gearbeitet, die an seltenen Krankheiten leiden“, berichtet er über seine Vorbereitungen. „Diesen Gang habe ich von jemanden gelernt, der wirklich so läuft. Die Arbeit daran hat erstaunlich lange gedauert. Beim Drehen habe ich immer weiter daran gefeilt. Ich lief eigentlich jeden Tag genauso wie Morbius es tut.“

Dass er durch seine Arbeit in ganz andere Welten eintauchen kann, inspiriere den Amerikaner. „Wenn ich mit jemanden arbeite, der krank ist, dann öffnet mir das schon die Augen“, gibt er sich nachdenklich. „Ich finde es sehr … großzügig, dass diese Menschen einen Teil ihres Leben mit mir, mit einem Schauspieler teilen. Das ist eine sehr persönliche Sache und dem möchte ich in meiner Arbeit dann auch gerecht werden.“